Heisskalt- Fondue im Iglu

Zwei bis drei Meter Schnee werden auf einen Ballon geschaufelt. Daraus entsteht ein Fondue-Iglu mit einem Durchmesser von zwölf Metern. Als wir ankommen, sind die Bauarbeiten im Iglu noch nicht abgeschlossen. Für grosse Menschen waren die Gänge zu niedrig bekommen wir erklärt. Angefangen hat die Winter Saison vor zwei Tagen. Die Räume mit unterschiedlichen Stilen und Grössen sind durch Gänge voneinander getrennt. Ein Künstler schafft die entsprechende Atmosphäre und  verewigt Blumen und Schriftzüge im Eis. Wir haben freie Wahl zwischen dem Kornzimmer, dem grossen Saal und dem romantischen Zimmer. Seit neun Jahren gibt es auf der Engstligenalp- Adelboden Käsefondue im Iglu. Gemütlich sitzen wir auf den Rentierfellen und beginnen mit einer Kanne Tee zum aufheizen. Das Käsefondue, Brot und Kartoffeln werden gebracht. Der Käse stammt aus der Käserei „Manfred Schmid “ aus Adelboden. Die  freundliche Bedienung hat die letzten zwei Jahre in einem Iglupark verbracht und wollte eigentlich nicht wieder zurück kommen. Doch dann bot sich die Gelegenheit in dem Fondueiglu zu arbeiten und das war dann doch spannender als der Bürojob.  In einem Iglu können recht konstant minus zwei Grad  gehalten werden. Wenn es draussen kälter als heute ist, freuen sich die Gäste auf das warme Iglu. Wieder so ein besonderer Ort, den ich sofort ins Herz schliesse. Man muss die  sonnige Kälte der Berge mögen und vielleicht ein wenig romanisch veranlagt sein (Jaja, ich weiss;-)). Ansonsten am besten Skiklamotten dabei haben. Decken gibt es nur ein paar wenige und Wärme geht vor Stil. Am Ende der Saison wird das Iglu aus Sicherheitsgründen abgebaut, da die Gefahr besteht, dass doch ein paar neugierige Wanderer das halb geschmolzene Iglu betreten. Bis April bleibt das grösste Iglu Restaurant Europas  sicher stehen, mehr Infos findet Ihr unter http://www.fondue-iglu.ch